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Axel Kramer
HAFENFÜHRER

ÄGÄIS

 

Griechenland: Norden, Osten und Süden

6. Auflage -  September  2011
164 Seiten   128 Pläne   72 s/w Bilder
 ISBN 
978-3-901593-06-2
 EUR 29,00

Häfen, Marinas und Ankerplätze im 
Norden Osten und Süden der Ägäis
und der Insel Kreta.

Für die 5. Auflage wurden Pläne und Texte überarbeitet, 24 Bilder und viele Pläne sind neu. Es werden wichtige neue Häfen ausführlich mit Plan und Bild beschrieben.  U.a.

 

 

Aus dem INHALT

Ein-/Ausreise, Navigation, Routenwahl, Wetter, Wetterberichte, Versorgung, Charter, Abkürzungen, . . .

 

TEILGEBIETE

1. NORDEN: Die Inseln Skiathos, Skopelos, Thasos, Samothraki,  Chalkidike im Anblick vom Berg Athos

2.  OSTEN: Lesvos, Chios, Samos, Patmos, Kalymnos und andere Inseln vor der Küste Kleinasiens

3.  SÜDEN: Kos, Rodos Symi und weitere Inseln des Dodekanes und nicht zu vergessen Kastellorizon ganz weit im Osten !

4.  KRETA

 

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Aktuelle  INFO`s  und Bilder für alle Auflagen - Stand: Januar  2012

 

 Betreffend die Seiten:

000 In voller Fahrt müssen Tragflächenboote allen anderen Schiffen ausweichen.
006 Zur Zeit: Das Kreuzen zwischen der Türkei und den griechischen Inseln wird sowohl da als auch dort toleriert. In allen Häfen und Buchten freut man sich über jeden Besucher. - Auch wenn man direkt aus der Türkei kommt. - Niemand fragt nach dem „Woher“ und „Wohin“. Es lebe der „Kleine Grenzverkehr“! Grundsätzlich darf selbstverständlich eine Nacht im „Ausland“ verbracht werden.
008

Von OLYMPIA-RADIO kommt über die abgesetzten  (Plan) regionalen Stationen um 0900/1300/1700/2100Uhr Sommerzeit  =  UTC + 3 Stunden, nach Ankündigung auf VHF Kanal 16, der ausführliche Wetterbericht. Sturmwarnung und andere Warnnachrichten auch zwischendurch.

Die Deutsche Welle bringt  den Seewetterbericht für das Mittelmeer  im Internet:         ð http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1355821,00.html

Der beste Wetterbericht im Internet:      www.poseidon.ncmr.gr/weather_forecast.html

017 Die Wassertiefen vor dem Kai im Osten betragen um 3 Meter
020 An der Außenseite der Mole liegt man nicht schlecht. Der Hafen südlich des Ortes gleicht einem Schiffsfriedhof! Zu den freien Plätzen kommen große Fischerboote.
022 Die Einfahrt ist eng. In der Marina herrscht bereits reger Betrieb, jedoch haben die Geschäfte  noch geschlossen.
024 Im Ort ein Supermarkt, Kiosk, Bäckerei, etc.
030 Am Kai im Osten ist es sehr, sehr  flach; besser ankert man im Norden der Bucht. Am Berg ein Mast zur Versorgung der Mobile-Telefone. Bei den Fischern gibt es Wasser. Ein Tankwagen mit Diesel kommt auf Bestellung von der nahen Tankstelle.
032 Der Außenhafen wird durch einen neuen von Nord nach Süd verlaufenden Wellenbrechergeschützt. - Am Kai stehen es „Boxen“  mit Wasser und Strom, für die ein Mann aus dem Rathaus (gleich hinter dem Parkplatz) zuständig ist. Im Hafen ein Badestrand. Die Liegeplätze  am Wellenbrecher bei der Einfahrt.
034 Stege mit Wasser und Strom vor dem Ort.
035 Das Hafenbecken ist flach, die Einfahrt versandet; hier liegen Fischerboot. Festmachen kann man am Wellenbrecher. Die Fähre nach Limnos geht um 0600Uhr auf die Reise in den Norden.
036 Der Ankerplatz nördlich der kleinen Insel.
040

Rund um den Kopf des Wellenbrechers von Thermia eine Sandbank! Im Hafen betragen die Wassertiefen um 3 Meter.  Ein schöner Ausflug: Der Hieron-Tempel bildet den Mittelpunkt vom Heiligtum der Kabiren, den Beschützern aller Seereisenden.

042 Die Liegeplätze am Kai; rechts dahinter der wackelige Steg für Yachten.
044 Für den mächtigen Wellenbrecher wurde in den letzten Jahren sehr viel Beton verbraucht. Er schützt den Hafen vor dem Meltemi.  Für die dahinter liegenden Yachten wird nicht viel geboten. Der Wassermann fährt sporadisch mit seinem Motorrad vorbei; die Telefonnummer der Tankstelle steht auf der Kaimauer. Am Schwimmsteg von Loutraki (Glossa), im Westen der Insel, reichen die Wassertiefen nur im äußeren Bereich für Segelyachten.
048

Mit den Liegeplätzen für Yachten sieht es hier  nicht sehr gut aus. Vielleicht links am Kai vor dem Ort, zwischen den vielen Fischerbooten. Oder längsseits, an der Pier ganz rechts, vor dem freien Platz der Fähre. Der Rohbau der sehr großen „Marina“  im Osten der Insel kann zwar bei ruhigem Wetter angelaufen werden, doch es gibt absolut nichts! Doch, einen vergammelten Schlepper an der Einfahrt. Zur Stadt sind es 5 Kilometer.

050 Nur im Juni herrscht hier kein Gedränge!
052 Vorne der „Alte Hafen“ dahinter die Marina. Im "Alten Hafen" kann nur mit einem Respektabstand und langen Leinen festgemacht werden. In der Marina gibt es genug Platz, jedoch nicht überall Wasser und Strom.
064 Vorsicht in der Einfahrt zur "Marina": Unter Land wird es sehr flach!
070 An der für Yachten reservierten Seite der Mole  betragen die Wassertiefen um 2 Meter. Die Box für Wasser und Strom wird bei Bedarf aufgesperrt.
072 Am "Kai" vor den Tavernen kann festgemacht werden. Bei der geplanten Marina geschieht zurzeit (Oktober 2011) nichts. 
074 Koordinaten von Vathy: 36-57,40N   027-02,50E
075 Am Kai, an der Innenseite des Wellenbrechers wurde gebaut.
076

Bei der Werft im Osten gibt es hinter einem Wellenbrecher an fünf Schwimmstegen und am Kai Liegeplätze  150 Liegeplätze für Yachten (mit Mooringleinen) und an Land Stellplätze für 800 Yachten. Einer der Travel Lifte  hebt bis zu 210 Tonnen. Alle Reparaturen können durchgeführt werden.    VHF Kanal 10 -  lerosmar@hol.gr   

Auf die Bojen der Wirte in Xerokampos sollte man sich nicht verlassen. Ein kleiner Laden, eine Bäckerei .  . .

080 Die Bauarbeiten für eine "Marina" im Süden, vor dem Hafen sind abgeschlossen. Ein Wellenbrecher schützt die Einfahrt.
084 Im Osten der Bucht liegen zehn sehr solide Bojen. Der Wirt hilft beim Festmachen, bereitet die Fische für das Abendessen vor. Sonst kann man ankern und Leinen zu den Pollern an Land ausbringen.  Die Taverne im Bauernhof - Tisch bestellen - hat ganzjährig geöffnet. Von der Bucht führt ein steiniger Weg dorthin.
086 Vom Kloster ist der Norden der Hafenbucht gut zu sehen. Zum  Yachtkai kommen Tankwagen mit Wasser und Diesel.  Das Kloster – Öffnungszeiten – dürfen Besucher in kurzen Hosen nicht betreten. - Die Tankstelle im Norden der Hafenbucht ist geschlossen. Vor der alten Mole ein Schwimmsteg mit Wasser und Strom.
088 Der Blick von der Taverne hinaus zum Anleger Rundherum wird kräftig gebaut! Am Fahrplan  für den Linienbus zum Kloster ändert sich seit Jahren nichts.
094 Im Innenhafen liegt man an der Promenade vor den Tavernen; es gibt Wasser und Strom. Wer hier keinen Platz findet, ankert davor. Zwar gibt es dort bei Meltemi ablandige Böen, doch ist es vor dem Strand ruhiger.  In der Marina (siehe Seite 158)  liegen einige Yachten am Kai, an den Stegen ist noch Platz. Blick zur Einfahrt, im Hintergrund die Türkei. Was alles geboten wird steht auf dem Schild. Einige Gebäude stehen leer. In der Einfahrt die Tankstelle.
096 Unruhiger Platz am Kai von Vathy. In Karlovasi findet man in der "Marina" einen etwas geschützten Platz. Im Hafen eine Werft.
097 Empfehlenswert die Taverne Glaros von Jannis am Scheitel der Hafenbucht; er spricht perfekt deutsch, hat einen Zugang zum Internet. Der Blick von der Taverne zu den Liegeplätzen. Ein Laden am Hafen; die Tankstelle ist wieder (zeitweise) in Betrieb.
100 Die Bauarbeiten im  Hafen sind abgeschlossen, die Liegeplätze im  Innenhafen durch den Wellebrecher geschützt. Zur Pier kommt nur mehr die lokale Fähre von Kalymnos. Alle anderen laufen Agios Andreas in der weiten Bucht im Norden an; dorthin führt eine neue Strasse. Die Liegeplätze im Innenhafen (Wassertiefen um 3m) sollten bei jedem Wetter Schutz bieten. Bei den Fischerbooten gibt es Wasser und Strom.
104 Der Hafen aus dem Süden; rechts der neue Steg für Yachten mit Mooringleinen, Boxen für Wasser und Strom. Im Süden der Insel die Bucht Potamos mit perfektem Schutz vor nördlichen Winden, einem Badestrand, einer vorzüglichen Taverne.
106 Zur Mole vor Diaphani kommt um 1030Uhr ein Ausflugsboot und fahrt um 1600Uhr. In der Zwischenzeit  kann man am Kopf der Mole festmachen, die stabile Mooring benützen. In den Hafen gelangen die Fallböen aus dem Norden.
108 In Pigadia liegt man am besten längsseits am Wellenbrecher; im Hintergrund die "Marina".  Dort waren die Arbeiten  bereits im Sommer 2009 abgeschlossen, es ist wenig Platz für Yachten!
110 Im Hafen vor dem Ort ist viel Platz, man bekommt Wasser und Strom.
112 Im Oktober 2010 ist der Hafen gut besucht, die Yachten liegen am Kai vor den Tavernen! Niemand fragt woher man kommt, wohin man fährt. - Die "Blaue Grotte" im Südosten der Insel ( 36-07,530N   029-34,755E) kann nur bei ruhiger See besucht werden. Zum Ankern ist das Wasser zu tief! Das kleine Loch ist der Eingang; innen ein großer Dom mit der optimalen Beleuchtung am frühen Vormittag. Mit dem Ausflugsboot kommt man vom Hafen schnell hierher.
114

Nördlich von Kephalos bietet der kleine Hafen von Limnionas Schutz, eine ausgezeichnete Taverne, einen Badestrand. In Mastichari  bemüht man sich um die Badegäste. - Wer die Marina östlich des Hafens anlaufen möchte, soll sich VHF Kanal 77 anmelden. Dann kommt ein Schlauchboot entgegen,  führt zu einem der 250 Liegeplätze. Bei den Stegen  für jeden Liegeplatz zwei massive Mooringleinen, (viele) Boxen mit Wasser und Strom, Telefon und Kabel für das Fernsehen. 
Der Preis für ein 13m-Schifferl: ca. Euro 30/Tag, 2000/Jahr; incl. Wasser, Strom.
Die Anlagen sind sehr gepflegt; die Bäume wachsen, der Rasen sprießt. Im zentralen Gebäude: Rezeption, Direktion, Internet-Zugang, Geldautomat, sehr saubere Toiletten, Duschen, Wäscherei, Charter-Firmen, Ausrüster, Mini Markt, Cafe; daneben die Tankstelle,  ein Travellift (100To), Stellplätze. Wegen der vielen Charteryachten bekommt man am Freitag/Samstag nur schwer einen Liegeplatz. Der Kai unter dem Kastell  im Stadthafen ist "Teil" der Marina. Im Juni 2011 gab es keine Mooringleinen, wenige Boxen mit Wasser und Strom.  - Ein Bummelzug fährt stündlich zum Asklepeion.
KOS Island MARINA  Tel. 0030 242 20868       VHF Kanal 77    info@kosmarina.gr

117 Manchmal ein Ladeplatz für Frachter; dann kann man vor dem Strand ankern. Tavernen, zwei Supermärkte, Rent-a-Bike.
118 Neben den Ausflugsschiffen ist wenig Platz für Yachten!
120 Die Situation im Juli 2011: Der nördliche Wellenbrecher ist verlängert, die Einfahrt nach Osten offen. Bei frischen nordwestlichen Winden sind die Liegeplätze am Kai sehr unruhig! Es gibt überall Wasser und Strom aus den Boxen.
122 Bei den Bauarbeiten für die neue Marina bei Zefiros waren auch im Juli 2011 keine  Fortschritte zu sehen.
124 Es gibt Wasser und Strom aus vielen Boxen; das Restaurant Kon-Tiki  schwimmt auf einem neuen Floß.
128

Am Scheitel der Bucht die „Zoll-Pier“ für die Ausflugsboote nach Datca/Türkei; dahinter ein Duty-Free-Shop. Boxen für Wasser und Strom rund um den Hafen, eine Tankstelle an der Einfahrt. An der Mole von Pedi im Osten der Insel liegt man gut, sofern man nicht weggeschickt wird. Dann kann man vor dem Strand bei den Tavernen ankern.

130 Das Kloster.
132 Hinter der Mole  Liegeplätze für Yachten mit Mooringleinen, Boxen für Wasser und Strom.
146 In der kleinen Hotel-Marina "Porto Gouves" (etwa 10sm östlich von Heraklion) liegt man bestens, sofern es nicht stürmt! Moorings, Wasser, Strom, ein ausgezeichnetes Restaurant.  35-20,15N   025-18,13E  -  Tel. 28970 41112
148 Yachten auf der Durchreise liegen an der Mole bei der Einfahrt  längsseits.
151 An den Stegen gibt es Wasser und Strom.
152 Der Hafen mit dem Kai im Süden.
156

Auch in Griechenland gibt es den Euro, wie auf jedem Schein zu lesen ist. Die Euro kommen  aus Geldautomaten - auch auf vielen Inseln. Vorsicht! Pro Woche (im Ausland) nur ein geringer Betrag!

 

The prudent mariner will not rely on any single aid to navigation.  (US-Marine)

 

ð Mobiltelefone: Im Gebiet von diesem HAFENFÜHRER sind noch Versorgungslücken im Netz  (cosmotevodafon und andere) anzutreffen. Besonders im freien Seeraum des Nordens, im Süden zwischen Rodos–Kreta (Südküste); im Grenzgebiet zur Türkei - wegen der Kosten - manuell einbuchen!

ð Internet-Cafes:  Gibt es auch in kleinen Orten in häufig wechselnden Lokalen. Auf Kasos können das Schild nur die Einheimischen lesen. Die Frage nach dem Internet versteht jedoch jeder!

WLAN (Wireless Local Area Network):  Für das Internet gibt es in allen Marinas und sehr vielen Restaurants ein „Drahtloses, lokales Netzwerk“.

 

            

 

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Ó SEE-VERLAG 2012  

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